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Wozu ein Kirchbauverein?

Die Kirche hat doch genug Geld - soll sie doch selber für ihre Bauten sorgen! Solche und ähnliche Argumente hören wir leider immer wieder, wenn es darum geht, Spenden zu sammeln oder Menschen für eine Mitgliedschaft zu gewinnen.

Doch auch an fast jeder öffentlichen Schule gibt es mittlerweile Fördervereine, die zusätzliche Gelder sammeln und deren Mitglieder ehrenamtlich genau das leisten, was eigentlich die öffentliche Hand als Träger zu leisten hätte.

Auch wenn es mancher nicht glauben will -bedingt durch die rückläufigen Kirchensteuereinnahmen- ist es vielen Gemeinden heutzutage nicht mehr möglich, ihre zumeist denkmalgeschützten Gebäude gemäß entsprechender Auflagen zu erhalten, geschweige denn weiter zu gestalten. So ist es leider auch in unserer Pfarre St. Johannes Baptist Anrath der Fall.

Natürlich könnte man es rein betriebswirtschaftlich sehen, die Kirche schließen und dafür die Josefshalle als Gotteshaus nutzen. Aber wer möchte das wirklich? Unsere Pfarrkirche ist doch das Wahrzeichen Anraths. Welcher Anrather freut sich nicht, wenn er nach langer Abwesenheit schon von Weitem den Kirchturm sieht und weiß, dass er jetzt zuhause ist!

 

Wir sind unabhängig!

Als eigenständiger Verein bestimmen wir allein über die Verwendung der eingegangenen Spenden im Sinne unersere Satzung:

(2) Zweck des Vereins ist die Beschaffung von Geldmitteln zur Erhaltung und Sanierung der Pfarrkirche St. Johannes B. sowie anderer denkmalgeschützter sakraler Gebäude und Gegenstände der Katholischen Kirchengemeinde St. Johannes B. Anrath. Der Verein will das Interesse und Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger für diese Aufgabe fördern.

(3) Die eingehenden Geldbeträge werden auf separaten Konten des Kirchbauvereins verwahrt und gehen nicht in den Vermögenshaushalt der Kirchengemeinde St. Johannes B. Anrath ein. Sie dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwandt werden.

 

Tradition verpflichtet!

Die Stelle, an der die 1898 von unseren Vorfahren erbaute Kirche steht, ist seit mehr als 1000 Jahren Ort der Versammlung der Gemeinde. Sie aufzugeben hieße, eine Tradition, die genau so alt wie Anrath ist, abzubrechen und ein Gebäude, mit dem sich viele identifizieren, dem Verfall preiszugeben. Zugleich ist sie Zeugnis des Lebens und Wirkens vergangener Generationen, der Begabung von Künstlern und des finanziellen Einsatzes der Anrather Bevölkerung zum Ende des 19. Jahrhunderts. Der Neubau der Pfarrkirche wurde damals allein durch die Spendenbereitschaft der Anrather Bevölkerung ermöglicht!

Wenn wir also unsere Kirche erhalten wollen, tun wir das auch aus Pietät und Achtung gegenüber den technischen und künstlerischen Leistungen und den enormen ideellen und finanziellen Anstrengungen vergangener Generationen.

 

Noch nicht weitergeklickt?

Wenn Sie bis hierher gekommen sind, gehören Sie mitunter doch auch zu denjenigen, die sich mit unserer Arbeit identifizieren können und die Notwendigkeit ehrenamtlichen Engagements sehen.

Vielleicht können Sie sich ja vorstellen, unsere Arbeit in Zukunft aktiv zu unterstützen. Wir freuen wir uns über jedes einzelne neue Mitglied!

Unsere Mitglieder sind in erster Linie Förderer - im Verein zu sein heißt nicht, irgendwelche weiteren Verpflichtungen einzugehen!

Nichtsdestotrotz sind uns aber auch engagierte Menschen besonders willkommen, die auch aktiv mitarbeiten, so z.B. bei unseren Kirchturmbesteigungen.

Das bedeutet keinen großen zeitlichen Aufwand - lediglich 2-3 mal im Jahr ein paar Stunden - und schon hat man seine Zeit sinnvoll für einen guten Zweck eingesetzt!

 

Konten des Kirchbauvereins St. Johannes Baptist Anrath e.V.:
Volksbank Mönchengladbach - BLZ: 310 605 17 -  Konto-Nr. 421 369 80 15
IBAN: DE90310605174213698015 - BIC/SWIFT: GENODED1MRB

Sparkasse Krefeld - BLZ: 320 500 00 - Konto-Nr. 926 295
IBAN: DE65320500000000926295 - BIC/SWIFT: SPKRDE33XXX

 

Die Beitrittserklärung und die Satzung des Vereins können Sie hier als PDF-Dokumente laden:

Vielleicht haben Sie aber noch Fragen, für die wir Ihnen gerne zur Verfügung stehen.

Schreiben Sie uns doch eine E-Mail an: