Herzlich willkommen auf den Seiten des Kirchbauvereins St. Johannes Baptist Anrath e.V.!

Wir freuen uns, dass Sie sich für unseren Verein interessieren und hoffen, Ihnen auf diesen Seiten möglichst viele Informationen über unsere katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist und die Kapelle in Vennheide sowie über unsere Arbeit geben zu können.

Zur Website der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist Anrath gelangen sie hier:

www.st-johannes-anrath.de

Wie hoch ist er nun eigentlich, der Turm?

Sehr oft wird die Frage gestellt, wie hoch denn der Anrather Kirchturm eigentlich sei. Es gibt die schöne Aussage, dass er von „Oberkante Fußboden bis Kugel unterhalb des Wetterhahns“ 70 m hoch sei. Sie basiert wahrscheinlich auf den Planungs-Zeichnungen des erbauenden Architekten Josef Kleesattel (* 1852; † 1926).
Es gab wohl in den 1980er Jahren eine Vermessung durch Architektur-Studenten, die seinerzeit auch einen aktuellen Grundriss des Kirchengebäudes erstellten; jedoch liegt deren Ergebniss der Turmhöhe nicht schriftlich vor. Dem Hörensagen nach, kam man damals aber auch auf ca. 70 Meter.
Wir wollten es jetzt doch einmal halbwegs genau wissen, und haben mittels moderner Drohnentechnik einen Vertikal-Flug am Turm vorgenommen und dabei die durch die Drohne gemessenen Höhen protokolliert (dies aber nur in 1m-Einheiten ohne Anspruch auf wissenschaftliche Exaktheit). An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Paul Theisen, der das Flugmanöver mit seiner nagelneuen Drohne wagte!-)

Bilddokumentation des Vertikal-Fluges am 31.07.2017
Hier können Sie sich eine kleine Diashow des Fluges anschauen. Zum Vergrößern einfach auf das Bild unten klicken und dann mit den Pfeiltasten (geht auch auf der Tastatur) zum nächsten oder vorherigen Bild navigieren.
Bilder: Kirchbauverein / Paul Theisen


















Unsere Tätigkeiten im Jahr 2016

Den in der Jahreshauptversammlung am 08.05.2017 vorgestellten
Tätigkeitsbericht für das Jahr 2016 können Sie hier als PDF-Dokument laden,
in dem Sie auf das Bild klicken.

Infotafel für die Missionskapelle Vennheide

Eine gute Idee wurde endlich angegangen und umgesetzt. Die Missionskapelle hat im April 2017 eine Informationstafel bekommen!

„Rette Deine Seele. Gebaut zur Ehre des Missionskreuz 18 JHS 69“. So lautet die Inschrift des Grundsteins der Kapelle in Vennheide. Diese Kapelle wurde im Jahr 1869 anlässlich einer Volksmission von den Katholiken der Honschaften Vennheide, Clörath, Hagwinkel, Giesgesheide und Bökel anstelle eines kurz zuvor aufgestellten Missionskreuzes mit Spendenunterstützung in Eigenleistung errichtet.
War sie zunächst fensterlos, wurden im Jahr 1937 vier Rundbogenfenster gebrochen (im Außenmauerwerk ist dies heute noch deutlich sichtbar), von denen die beiden östlichen mit Buntglasfenstern des Anrather Künstlers Wilhelm Teuwen ausgeschmückt wurden.
Die spätbarocke Eingangstür stammt wahrscheinlich aus der alten Neersener, Teile der Ausstattung aus der alten Anrather Kirche. Der Dachstuhl und die Eindeckung wurden 1984 erneuert. Im Innern wurde eine Holzdecke eingezogen. 1995 folgte die Verglasung der beiden westlichen Fenster sowie des Türoberlichtes durch den Teuwen-Schüler Hubert Schaffmeister. Während des Zweiten Weltkrieges war die Kapelle Zentrum eines eigenen Seelsorgebezirkes. Dadurch erhielt der zuständige Kaplan Leonhard Meurer (Kaplan in Anrath 1941 – 1946) den Titel „Rektor“, der ihn vor dem Einziehen zur Wehrmacht schützte.
Auch heute noch bildet die Kapelle für die Honschaften einen wichtigen Mittelpunkt im religiösen Leben. Ihre Erhaltung und Pflege ist Ziel der umliegenden Bevölkerung und des Kirchbauvereins St. Johannes Anrath e.V.
Im Jahre 2009 erfolgte eine umfassende Sanierung der Kapelle. Neben der denkmal-schutzgerechten Aufarbeitung des Eingangsportals wurde auch die Bleiabdeckung des Giebels erneuert sowie die Fassade zur Viersener Str. gereinigt und neu verfugt.

Einladung zur 11. Jahreshauptversammlung des Kirchbauvereins

Herzliche Einladung zur Jahreshauptversammlung am Montag, den 08. Mai 2017 um 19.30 Uhr in der Josefshalle, Josefsplatz 15 in 47877 Willich-Anrath

Tagesordnung:

1. Begrüßung
2. Tätigkeitsbericht 2016
3. Bericht des Kassenführers
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Entlastung des Vorstand
6. Neuwahl eines Kassenprüfers
7. Mitgliederentwicklung
8. Übersicht über weitere Projekte
9. Verschiedenes

Neue Mitglieder sind herzlich willkommen.
Die Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Mit freundlichen Grüßen
Der Vorstand des Kirchbauvereins St. Johannes Baptist Anrath e.V.

Versteigerung Johannes Skulptur

Die mittelalterliche Skulptur des Johannes des Täufers, aus einer belgischen Privatsammlung, versteigerte das Auktionshaus Nagel in Stuttgart im Rahmen seiner Kunst- und Antiquitäten-Auktion am 22. Februar 2017.

Die neunzig Zentimeter hohe, in Nussbaum gearbeitete Figur Johannes des Täufers ist zu erkennen an Fellkleid und langem Haar, sowie an den Attributen Buch und Lamm.

Sie dürfte um 1350 in Köln entstanden sein, stammt aus der alten, 1896/97 abgerissenen Anrather Kirche. Dort stand sie unter dem Baldachin des Hochaltares. Die Figur gehörte einmal zur Sammlung des „Malbauern“ (Vennheide). Die Figur wurde von einem unbekannten Käufer für einen fünfstelligen Betrag erworben.
Gerne hätte der Kirchbauverein die fast 700 Jahre alte Figur wieder nach Anrath geholt, aber die Versteigerungssumme war zu hoch und so konnten wir bei der Versteigerung nicht mitbieten, sondern diese nur beobachten.

Das beiliegende Bild ist über 30 Jahre alt und bezogen auf das Gesamtalter der Figur könnte man es noch als aktuell bezeichnen.

Anrath von oben sehen - Kirchturmbesteigung

Unsere Kirchturmbesteigungen erfreuen sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit. Schon der Aufstieg auf den Turm ist für so Manchen ein kleines Abenteuer. Erst geht es die lange steinerne Wendeltreppe hinauf bis in die „Uhrenstube“, von der man auch einen Blick in das Deckengewölbe der Kirche werfen kann.
Dann auf immer schmaler werdenden Holztreppen bis zum Glockenstuhl. Dort muss man unter der grossen Glocke hindurch „tauchen“. Schließlich gelangt man in ca. 48 Metern Höhe auf die Galerie, auf der man die Turmspitze umrunden kann. Von dort bietet sich ein grandioser Blick nicht nur über Anrath, sondern je nach Wetterlage bis nach Düsseldorf und sogar weiter. So Mancher hat von dort oben schon einen der mächtigen Bagger im Rheinischen Braunkohlerevier erspähen können.
Es geht sogar das Gerücht, auch der Kölner Dom hätte schon einmal ausgemacht werden können!
Unsere Kirchturmbesteigungen finden regelmäßig zum Anrather Brunnenfest und zum Anrather Weihnachtsmarkt jeweils Sonntags von 13:00 bis 17:30 Uhr statt.

Bei hohen Besucherzahlen ist der Aufstieg nur noch gruppenweise im 1/2-Stunden-Takt möglich.
Nur so kann die Sicherheit beim Auf- und Abstieg gewährleistet werden.
Kinder unter 6 Jahren dürfen leider nicht (auch nicht in Begleitung eines Erwachsenen) auf den Kirchturm.
Kindern bis zum Alter von 12 Jahren dürfen ausschließlich in Begleitung eines Erwachsenen bis zur Galerie.

Wir freuen uns über eine Spende pro „Besteiger“ i.H.v. € 1,50 für Erwachsene und € 0,50 für Kinder bis 12 Jahren. Sie können bei dieser Gelegenheit auch die von uns angebotenen Produkte erwerben. Die Einnahmen werden zu 100 % für den Erhalt der Pfarrkirche verwendet.
Sie dürfen aber auch gerne jederzeit etwas Kleingeld in unseren Spendentrichter in der Eingangshalle der Kirche rollen lassen!

Renovierung des Marianaltars abgeschlossen



Mitte Juli 2016 wurden die Arbeiten zur Restauration unseres Marienaltars abgeschlossen. Weitere Informationen und viele Bilder gibt es hier.

Unsere Tätigkeiten im Jahr 2015

Den in der Jahreshauptversammlung am 23.05.2016 vorgestellten
Tätigkeitsbericht für das Jahr 2015 können Sie hier als PDF-Dokument laden,
in dem Sie auf das Bild klicken.

In der Jahreshauptversammlung am 23.05.2016 wurde der bestehende Vorstand wiedergewählt:

1. Vorsitzender:
Alexander Poscher – Lerchenfeldstr. 129 – 47877 Willich-Anrath – Tel.: 0 21 56 / 915 66 88
Stellv. Vorsitzender:
Peter Theisen – Haus-Broicher-Str. 81 – 47877 Willich-Anrath – Tel.: 0 21 56 / 97 92 67
Kassenwart:
Klaus Fothen – Dimbkesfeld 7 – 47877 Willich-Anrath – Tel.: 0 21 56 / 41 91 33
Schriftführerin:
Annette Hegger – Kniebelerstr. 6 – 47918 Tönisvorst-Vorst – Tel.: 0 21 56 / 91 06 79
Beisitzer:
Ulrich Bons – Süchtelner Str. 13 – 47877 Willich-Anrath – Tel.: 0 21 56 / 41 01 9
Thomas Jöst – Steinstr. 28 – 47877 Willich-Anrath – Tel.: 0 21 56 / 48 14 93
Hermann Thees – Clörath 73 – 47877 Willich-Anrath – Tel.: 0 21 56 / 41 95 36

Die Kasse wurde geprüft. Der Kassierer und der Vorstand wurden entlastet.

Anrath-Aufkleber jetzt auch individuell bestellbar!


Wir bieten jetzt auch die individuelle Produktion unseres beliebten Aufklebers mit der Anrath-Skyline an. Ob ganz groß für´s Wohnmobil, auf dem neuen Auto in eigener Wunsch-Farbe, als schmuckes Wandtattoo oder aber in Glasdekorfolie auf dem Fenster – die Möglichkeiten sind vielfältig und individuell abstimmbar. Daher bei Interesse einfach anfragen unter: info@kirchbauverein-anrath.de

Renovierung des Marianaltars

Unser nächstes Projekt ist die Wiederherstellung des Marienaltares im Chor des nördlichen Seitenschiffes. In den 1960er Jahren wurde im Rahmen der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils in vielen Kirchen, so auch in Anrath, die vorhandenen Altäre verändert. Die bestehenden, an den Außenwänden der Kirchen angebrachten Altäre verloren ihre Funktion als Zelebrationsaltäre für Gottesdienste, da das Konzil die Feier der Messe mit dem Gesicht des Priesters zum Volk vorgab. Die drei Anrather Altäre wurden ihrer steinernen Basis beraubt und als Altarbilder an die Wand gehängt, teilweise auch herausgenommen aus ihrem räumlichen Zusammenhang. Dazu kam, dass die Neugotik bis weit in die 1980er Jahre, nicht als eigenständige Kunstepoche angesehen wurde. Die Zerstörung und Entfernung neugotischer Kunstwerke wurde also weitestgehend akzeptiert und toleriert.



Die steinerne Altarmensa (der Altartisch) wurde in den 1960er Jahren zerstört, Engelfiguren entfernt oder verändert. Es ist nicht unser Ziel, den aus dem Jahr 1898 stammenden Altar zu rekonstruieren. Der Altar soll wieder mit z.T. vorhandenem Material nur in seinen ursprünglichen Proportionen wiederhergestellt werden. Die rechts im Bild zu sehende Altarmensa aus dem Bestand des ehemaligen Anrather Krankenhauses wird hierzu verwendet und farblich angepasst. Eine Funktion als Zelebrationsaltar für Gottesdienste ist nicht vorgesehen. Die künstlerischen Arbeiten erstrecken sich auf die Ergänzung fehlender Figuren und Figurteile sowie die Stabilisierung des Altares als frei stehendes selbsttragendes Objekt. Durch Vermittlung aus dem Vorstand des Kirchbauvereins konnte eine polnische Werkstatt aus Stettin (heute Szczecin) gewonnen werden. Diese hat sich einen Namen gemacht durch zahlreiche Arbeiten z.B. in Danziger Kirchen. Die Kosten belaufen sich auf ca. € 26.000,-, die der Kirchbauverein vollständig übernimmt. Zuschüsse aus Kirchensteuermittteln sind für solche Projekte nicht vorgesehen. Es liegen uns aber bereits zweckgebundene Spenden in angemessener Höhe zur Realisierung für dieses Projektes vor.

Ältere Artikel finden Sie in unserem Archiv:

Zum Archiv